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OSCI und XTA

OSCI

OSCI ist ein Protokollstandard für die sichere, vertrauliche und rechtsverbindliche Übertragung elektronischer Daten im e-Government. Es werden die klassischen Schutzziele Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit bei der Übermittlung von Nachrichten gewährleistet. OSCI findet insbesondere Einsatz in unsicheren Netzen wie dem Internet, bietet aber auch in sicheren Netzen ergänzende Funktionalitäten und sorgt insbesondere für Interoperabilität.

Das Protokoll bildet die technische Basis von E-Government in Deutschland und wurde vom Bundesministerium des Inneren im Rahmen von SAGA als obligatorischer Standard für elektronische Transaktionen mit der Bundesverwaltung gesetzt.

Für OSCI ist auf Grund von Verordnungen des Bundes zur länderübergreifenden Datenübermittlung die flächendeckende Verbreitung sichergestellt. Der dauerhafte Betrieb für OSCI erfolgt im Auftrag des IT-Planungsrates durch die KoSIT.

Die Spezifikation von OSCI in der Version 1.2 beschreibt das der OSCI-Infrastruktur zugrunde liegende Transportprotokoll. Es besteht aus Webdiensten auf der Basis internationaler Standards (SOAP, WS-Stack). OSCI enthält zudem optionale Funktionen, die im deutschen E-Government insbesondere für Nachweise im Transport der Daten benötigt werden.

Die Entwicklung erfolgte im Auftrag der öffentlichen Verwaltung unter Beteiligung von Partnern aus Verwaltung und Industrie.
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XTA

XTA standardisiert den Transport von Daten im E-Government. Mit XTA werden die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit einheitlich konfigurierbar und damit für die Verwaltung leichter überprüfbar gemacht.

Der dauerhafte Betrieb für XTA erfolgt im Auftrag des IT-Planungsrates durch die KoSIT.
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